Nov 18

Pressestimmen zum Herbstkonzert 2016

Online-Artikel des Münchner Merkur vom 15.11.2016

Raumfüllende Blechbläser mit sanften Streichern

St. Wolfgang – „In diese Musik kann man sich nicht einfach einhängen. Man fliegt schon nach wenigen Takten aus der Kurve“, warnte Rupert Schäfer das Publikum beim Herbstkonzert der Blechblaskapelle St. Wolfgang in der Goldachhalle.

Schäfers Warnung war nicht übertrieben. Beim „Tanz der Piraten“, der zwar nur zwei Minuten dauerte, aber dafür den Musikanten alles abverlangte, konnte einem schon schwindelig werden, zeigte aber die ganze Klasse der Blechblaskapelle. 34 Musker hatten auf der eng werdenden Bühne Platz genommen. Der Name „Kapelle“ wird langsam zum Understatement: Immerhin war allein das Schlagwerk mit drei Musikern besetzt.

Dramatische Szenen bauten die Musiker vor dem geistigen Auge ihres Publikums auf, wie etwa den Auftritt des „Mephisto“ in Goethes „Faust“, wie ihn Charles Gounod in Noten gefasst hat. Starke Arrangements konnten sie realisieren vor den rund 500 Gästen, die mit Beifall nicht sparten.

Im ersten Teil dominierte die Klassik, und hier konnten sich auch die Solisten Lisbeth Genghammer (Zither), Lydia Ulrich-Riedl (Flöte), Anita Weiskopf (Harfe) und der im ganzen Konzert viel beschäftigte Rupert Schäfer (Kontrabass) hervortun. Die Einbindung der leisen Saiteninstrumente in das ansonsten über weite Strecken geradezu wuchtige und raumgreifende Blasorchester war ein interessantes Experiment, das auch von den Gästen eine Menge Disziplin abverlangte, denn die Zither ist von Haus aus nicht für Mehrzweckhallen gedacht.

Der Applaus galt aber auch der Jugend unter der Leitung von Markus Eberl, die den ersten Teil des Konzertabends maßgeblich mit gestaltete. Auch sie war nicht nur personalstark: 38 junge Musikanten kann der Verein auf die Bühne bringen. Was diese ablieferten, ließ selbst den Kreisheimatpfleger Hartwig Sattelmair staunen. „Das ist ganz großartig“, so sein Befund nach der gelungenen Aufführung von „Bilder einer Ausstellung“, dem Hauptwerk des Komponisten Modest Mussorgsky. Claus-Peter Wittmann dirigierte das Jugendorchester mit großartiger Besetzung.

Aber auch der zweite Dirigent Rupert Schäfer, der sich das selten gehörte Stück „Schneidig vor“ von Julius Fucik vorgenommen hatte, überzeigte mit seinen Musikern. Daneben gab es Informationen zu den Stücken und deren Komponisten, was vielleicht auch dazu beitrug, dass die vielen jungen Menschen im Saal etwas haben mitnehmen können. Das begeisterte Publikum jedenfalls ließ die Musikanten nicht ohne Zugabe von der Bühne. (Klaus Kuhn)

Nov 18

Herbstkonzert 2016

Es war für uns wieder ein sehr gelungenes Konzert und wir freuen uns sehr über die zahlreichen positiven Rückmeldungen.
Besonders unsere Nachwuchs-Brass Band beeindruckte mit dem Konzertwerk „Bilder einer Ausstellung“, ebenso wie die jungen Solisten, die die Hauptkapelle bei der „Devon Fantasy“ bereicherten.
Bei den „Geschichten aus dem Wienerwald“ kamen für unsere Blechbesetzung recht ungewöhnliche Instrumente zum Einsatz, nämlich die eher leiseren Klänge einer Zither, Harfe, Querflöte und des Kontrabass.
Schwungvoll und zum Teil rasant war dann der zweite Teil mit den Klassik-Adaptionen „Finale aus Faust“ (Balletmusik) von Charles Gunoud und dem „Tanz der Piraten“ von Aram Katchaturian bis zu den „Brilliant Beatles“ und der Filmmusik zu „Game of Thrones“. Glanzvoll präsentierte sich auch unser Posaunenregister beim Schlager „Arrivederci Roma“.

Hier noch ein paar Bilder:

Nov 16

Herbstkonzert 2015

Der Musikverein Sankt Wolfgang feierte 2015 sein 30-jähriges Bestehen. Auch im Jubiläumsjahr war der musikalische Höhepunkt das alljährlich statt findende Herbstkonzert.

Gleich zu Beginn des diesjährigen Herbstkonzerts eröffneten eine Fanfare, ein „Salute“ an die Schweizer Stadt Bern und der fulminante Brass Band Konzertopener „Prismatic Light“ ein Feuerwerk der Blechblasmusik. Es folgte der beschwingte „Schlittschuhläufer-Walzer“ von Emil Waldteufel, ehe es mit dem russischen „Casatchok“ und dem „Galop“ von Dmitri Shostakovitch recht rasant wurde. Mit der anspruchsvollen Originalliteratur „An English Suite“ von Michael Ball wurde ein Brass Band Stück der Extraklasse zum Besten gegeben. In drei Sätzen zeigten die Blechbläserinnen und Blechbläser die verschiedenen musikalischen Möglichkeiten einer Brass Band, mit kräftigem Tutti, kammermusikalischen Passagen, aber auch solistischen Höhepunkten.

Aug 15

Juli 2015: Unser Festmonat zum 30jährigen Jubiläum

Zu unserem 30-jährigen Jubiläum veranstalteten wir im Juli eine ganze Reihe von Konzerten.

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3BA Concert Band

Nach dem Konzert der Bläserjugend am 4.Juli fand am 12. Juli ein Galakonzert der Extraklasse statt. Die Concert Band der Bayerischen Brass Band Akademie, kurz 3BA, die derzeit erfolgreichste deutsche Brass Band, und seit 2008 ununterbrochen deutscher Brass Band Meister in der Höchststufe, gab am 12. Juli ein beeindruckendes Konzert in der Goldachhalle.

Der Musikverein gab sich am 18.Juli die Ehre und musizierte selbst einen Serenadenabend mit Blasmusik

Blechblaskapelle

Blechblaskapelle St. Wolfgang

und feinen Schmankerln im Gasthaus „Zum Schex“. Als „Musikverein Sankt Wolfgang on Tour“ wurde das gleiche Serenadenprogramm am 26. Juli in Schwindkirchen beim traditionellen Dorffest präsentiert.

Jul 15

Galakonzert zum 30jährigen

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Die 3BA Concert Band in der Goldachhalle

Es war ein beeindruckendes Konzert, dass die 3BA Concert Band am 12. Juli in der Goldachhalle präsentierte.

Die etwas anspruchsvolleren Titel wie die Prelude zum 3. Akt von Richard Wagners „Lohengrin“ , der „Marsch zum Schaffott“ aus der Symphony Fantastique von Hector Berlioz oder vor allem Tschaikowskis „Ouverture solennelle 1812“ begeisterten vor allem durch die technische Präzision und den mächtigen Klang das Publikum ebenso wie das beschwingte „Funky Brass“ oder auch ABBA’s „Waterloo“.

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Zeitungsbericht des Münchener Merkurs

 

Ein herrlicher Abend für alle Konzertbesucher.

Jul 07

Nachwuchskonzert

Volles Haus und ein voller Erfolg – das erste Konzert unseres Bläsernachwuchses.

Trotz der sommerlichen Hitze hatten sich am 4. Juli 2015 viele Zuhörer eingefunden, um den Darbietungen der jungen Musiker zu lauschen.

Feb 11

Auf der Grünen Woche: 18.-20. Januar 2015

Das Jahr 2015 begann gleich recht spannend, da wir relativ kurzfristig zu einem Auftritt auf der Grünen Woche in Berlin eingeladen wurden, und ebenso spontan auch zugesagt hatten.

Nach kurzer und intensiver Vorbereitung ging es dann am Sonntag in aller Frühe los, mit 28 Musikern und 12 Mitfahrern. Gleich nach der Ankunft ergab sich noch die Gelegenheit zu einer Schiffahrt auf der Spree – sehr zu empfehlen, auch wenn es an diesem Januartag an Deck a….kalt war.

Am Montag stand dann vormittags die Besichtigung des Reichstags und anschließend ein Gespräch mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Lenz auf dem Programm. Nach dem Mittagessen ging es zur obligatorischen Stadtführung, sehr interessant aber nach über 4 Stunden doch fast etwas zu lange 😉

Der Dienstag war dann unser Tag auf der Grünen Woche. Unser 1-stündiger Auftritt war genau zur Mittagszeit, so verblieb uns allen am Vormittag und Nachmittag etwas Zeit die Messe zu erkunden. Die gesamte Ausstellung an einem Tag zu sehen ist bei dieser Größe aber ein Ding der Unmöglichkeit, und so konnten wir am Abend bei der Heimfahrt alle sehr unterschiedliche Messeeindrücke austauschen. Wobei eines für uns natürlich feststand: die Bayernhalle ist am schönsten!

Berlin, wir kommen sicher wieder mal vorbei.